Portal für Betreuung und Pflege 0800 377 377 0 Nutzen Sie unsere Pflegeplatzberatung
Ihre persönliche Pflegeplatzberatung
Betreut.de > Pflege > Ratgeber > Glossar
Optimale Pflegeplatzberatung
  • Erfahrene Berater
  • Wir helfen sofort
  • Immer für Sie da
Rufen Sie jetzt an: 0800 377 377 0 Unsere Pflegeplatzberatung für Sie
  • Erfahrene Berater
  • Wir helfen sofort
  • Immer für Sie da
Rufen Sie jetzt an: 0800 377 377 0 Unsere Pflegeplatzberatung für Sie
Teaser-Pflege

Validation

 

Validation -Wertschätzung von dementen Menschen

 

 

Mit Validation wird eine Methode beschrieben, durch die mit dementiell erkrankten Menschen kommuniziert werden kann.

 

Der Grundsatz der Validation geht davon aus, dass jeder Mensch das Ziel hat unerledigte Lebensaufgaben noch zu erledigen. Validation kann bei Stressabbau helfen und Demenzbetroffenen Würde und Glück vermitteln.

 

 

Wie funktioniert Validation?

 

 

Die Technik der Validation fußt in der ganzheitlichen und empathischen Auffassung des Individuums: dabei wird das Verhalten, sowie der emotionale Gehalt der Aussagen eines dementen Menschen übernommen und validiert (für gültig erklärt). Man versetzt sich in den Betroffenen hinein und kann durch diesen Blickwinkel sein Verhalten besser verstehen und gegebenenfalls helfen. Sie hilft älteren, desorientierten Menschen Gefühle auszudrücken, die lange unterdrückt wurden. Durch diesen Vorgang werden Betroffene entspannter und können ihre Kommunikation verbessern.

 

 

Grundsätze der Validation

 

 

Nach Naomi Feil, der Begründerin der Validation gibt es 10 Grundsätze für Validation:

  1. Der Mensch ist einzigartig und muss als Individuum behandelt werden.
  2. Alle Menschen, egal wie verwirrt sie sein mögen, sind wertvoll!
  3. Es gibt einen Grund für das Verhalten von verwirrten, sehr alten Menschen.
  4. Verhalten im sehr hohen Alter ist nicht nur eine Folge anatomischer Veränderungen des Gehirns, sondern das Ergebnis einer Kombination von körperlichen, sozialen und psychischen Veränderungen, die im Laufe eines Lebens stattgefunden haben.
  5. Verhalten kann man nur ändern, wenn man es will. Niemand kann gezwungen werden sein Verhalten zu ändern.
  6. Man muss auch sehr alte Menschen akzeptieren, ohne sie zu beurteilen.
  7. Zu jedem Lebensabschnitt gehören bestimmte Aufgaben. Wenn man diese Aufgaben nicht im jeweiligen Lebensabschnitt schafft, kann das zu psychischen Problemen führen.
  8. Wenn das Kurzzeitgedächtnis nachlässt, versuchen ältere Erwachsene, ihr Leben wieder in ein Gleichgewicht zu bringen, indem sie auf frühere Erinnerungen zurückgreifen. Wenn die Sehstärke nachlässt, sehen sie mit dem "inneren Auge". Wenn ihr Gehör immer mehr nachlässt, hören sie Klänge aus der Vergangenheit.
  9. Schmerzliche Gefühle, die ausgedrückt, anerkannt und von einer vertrauten Pflegeperson validiert werden, werden schwächer. Schmerzliche Gefühle, die man ignoriert und unterdrückt, werden stärker.
  10. Einfühlung/Mitgefühl führt zu Vertrauen, verringert Angstzustände und stellt die Würde wieder her.

 

 

Kritische Sicht auf Validation

 

 

Es gibt bisher keine wissenschaftlichen Erkenntnisse, die die Wirksamkeit von Validation bestätigen. Validation fördert zwar nachgewiesenermaßen die sozialen Kompetenzen, allerdings ist nicht bestätigt, dass „normale" soziale Betreuung in einem solchen Umfang nicht auch tun würde.

Teaser-Pflege
  • Erfahrene Berater
  • Wir helfen sofort
  • Immer für Sie da
Rufen Sie jetzt an: 0800 377 377 0 Unsere Pflegeplatzberatung für Sie

Allgemeine Optionen - Navigation